Deutschland Pokal macht Station in Österreich

Die erste richtige Bewährungsprobe für unsere SCMK Läufer gab es in diesem Winter im WM Ort Seefeld in Tirol. Beim gemeinsamen Austria Cup und Deutschlandpokal konnten die Sportler ihre Form in einem großen und starken Teilnehmerfeld messen. Insgesamt fällt das Fazit gemischt aus.

Neben den Nachwuchssportlern Miriam Reisnecker, Ella Paul und Deniz Bothner war auch „Senior“ Jakob Lauerer mit am Start. Dieser war eigentlich für die Universiade in der Schweiz nominiert. Aufgrund der Covid Pandemie wurde die Veranstaltung jedoch kurzfristig abgesagt. Aufgrund des Wegfalls dieses Großereignisses nutzte Lauerer das Rennen zum Formaufbau für die lange Wintersaison. Im Spring erreichte er in einem sehr großen und stark besetzten Feld den 39. Platz. Sein Rückstand betrug jedoch weniger als zwei Sekunden, was zeigt, wie eng die Felder beieinander liegen. Das Rennen am Sonntag war von sehr harten Streckenbedingungen geprägt, was in diesem Fall zu sehr großen Abständen im Teilnehmerfeld führte. Jakob Lauerer war ebenfalls davon betroffen und erreichte hier Platz 36.

Für Deniz Bothner diente das Rennen rein zum Formaufbau nach einer überstandenen Krankheit. Für ihn war es wichtig wieder beim Renngeschehen dabei zu sein. Ein Sturz im Prolog beendete jedoch Deniz´ Ambitionen recht früh.

Ella Paul startete als jüngere im Doppeljahrgang U18. Dieser ist ebenfalls fast ausschließlich mit Kaderläufern besetzt. Im Prolog des Sprints erreichte sie dabei einen hervorragenden 15. Platz, was jedoch den sechsten Rang in ihrem Geburtsjahrgang bedeutet. Bei den Heats, wie die Mann gegen Mann- respektive Frau gegen Frau- Rennen genannt werden schaffte Ella Paul es ins Viertelfinale, was am Ende Gesamtrang 23 bedeutete. Das selbe Resultat erreichte sie Sonntag im Distanzrennen. Hier zeigte sich Trainer Johannes Pfab aber sehr zuversichtlich, da die Abstände nach vorne sehr gering seien.

Eine Spur besser noch schnitt Miram Reisnecker ab. Sie erreicht im Sprint das Halbfinale und somit am Ende Rang 12. Dabei konnte sie ihren sehr guten zehnten Platz aus dem Prolog leider nicht ganz behaupten. Für Miriam war dies der erste Wettkampf nach monatelanger Pause und Aufbautraining von daher sah Pfab die Ergebnisse sehr positiv: „Es fehlen noch ein paar Körner, aber es war ein Schritt in die richtige Richtung“

Die Richtung stimmte auch mit Rang 19 im Einzelrennen am Sonntag.

„Insgesamt“, so Pfab, „sind wir noch nicht in der Form wie wir gerne wären. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir die Zeit bis zum nächsten Aufeinandertreffen in vier Wochen noch gut nutzen werden.“

 

© 2022 SC Monte Kaolino Hirschau e.V.



Smiley face