Raiffeisenbank unterstützt SCMK bei Investition in die Nachhaltigkeit

Kaum eine Sportart ist so abhängig vom Klima wie der Skilanglauf. Das haben die Sportler vom Ski Club Monte Kaolino in den letzten Jahren stark zu spüren bekommen. Mit einem Nachhaltigkeitsprojekt rüstet sich der Verein nun für die Zukunft.

Das Langlaufzentrum Rotbühl liegt auf rund 600 Meter Meereshöhe. Und während dieses Revier früher als schneesicher galt müssen dort seit mehreren Jahren Schneekanonen für die guten Trainings- und Wettkampfbedingungen sorgen. Aber selbst dafür werden die möglichen Zeitfenster, an denen es ausreichend kalt ist immer kürzer.

Die Verantwortlichen beim SCMK sind sich wohl bewusst, dass die maschinelle Beschneiung nicht unumstritten ist. Für eine gezielte Nachwuchs- und Leistungssportförderung, aber auch für den Breitensport in der Region ist die lokale Schneesicherheit jedoch unumgänglich. Vielmehr ist es so, dass die Entscheidung für den Ausbau und die Beschneiung der Strecken im Langlaufzentrum genau aus diesen ökologischen und ökonomischen Überlegungen kam. Die Entfernungen, die teils mit drei Kleinbussen und vielen privaten PKW zu Training und Wettkämpfen, zurückgelegt werden mussten, wurden immer größer und damit auch die Kosten.

In Zeiten des Klimawandels haben sich die Verantwortlichen des Skiclubs, allen voran Vorsitzender Thomas Heckmann, dafür entschieden zum Thema Nachhaltigkeit und Effizienz noch einmal nachzubessern.

In einem Projekt wird die vorhandene Infrastruktur zum Beschneien der Loipen noch einmal entscheidend verbessert. Über Messtechnik und Automatisierung werden die Schneekanonen nun digitalisiert. Das bedeutet, dass die vorhandenen Kaltphasen wesentlich besser ausgenutzt werden. Damit kann mit der gleichen Energie und Wassermenge deutlich mehr Schnee erzeugt werden. Oder im Umkehrschluss- für die gleiche Schneemenge ist weniger Energie notwendig. Die Windverluste werden reduziert und auch die manuelle Überwachung der Maschinen entfällt zu einem großen Teil, was zum einen die Mitarbeiter entlastet und gleichzeitig Verluste durch leerlaufende Kanonen eliminiert. Aber auch in den Maschinenpark selbst investiert der SCMK. Es wird eine Schneekanone der neusten Generation angeschafft, welche bei der Schneeerzeugung bereits eine höhere Effizienz aufweist.

Mit der Raiffeisenbank Hirschau konnte ein langjähriger Partner des Skiclubs, ohne den viele Projekte in der Vergangenheit nicht möglich gewesen wären,  gewonnen werden dieses ehrgeizige Vorhaben zu unterstützen. Bei der Übergabe einer Spende in Höhe von 3000 Euro im neuen Multifunktionsgebäude am Rotbühlsender mit dem stellvertretenden SCMK Vorsitzenden Christian Reil und Kassiererin Regina Lingl betont Raiffeisenbank- Vorstand Norbert Waldhauser wie wichtig ihm dieses Anliegen ist. „Wir als Raiffeisenbank fördern gezielt nachhaltige Projekte in der Region. Mit diesem Vorhaben beweist der SCMK, dass auch Maßnahmen mit einer hohen Gemeinnützigkeit einen ebenso hohen ökologischen Anspruch erfüllen.“

 

 

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