Jonas Mendl und Jakob Lauerer holen beim Deutschladpokal im Schwarzwald jeweils die Holzmedaille

 

(rer)Die vorletzte Station der Rennserie um den Deustchlandpokal führte unsere oberpfälzer Langläufer dieses Wochenende in den Schwarzwald. Dort fanden im Nordic-Center am Notschrei zwei Distanzrennen statt, am Samstag ein Einzelstart in der freien Technik um am Sonntag das dazugehörige Verfolgungsrennen in klassischer Technik, bei dem die Läufer mit dem jeweiligen Rückstand vom Vortag starten. Der Notschrei wegen seiner Schneesicherhiet auch in den Frühlingsmonaten seit Jahren ein fester Bestandteil der Rennserie und deshalb wussten die Hirschauer auch ganz genau, was auf sie zukommt: Zwei harte Rennen auf anspruchsvollen Strecken. Die 3,75 Kilometer lange Runde überwindet eine Gesamtsteigung von über 130 Höhenmetern und muss je nach Alter bis zu vier Mal durchlaufen werden – da kommt einiges an Steigung zusammen

Hier spielt gutes Material eine besonders große Rolle und hier probierte der bayerische Skiverband das aus, was andere Verbände seit Jahren machen: Gemeinsam die Ski testen und wachsen. Das bedeutet weniger Arbeit für die Einzelnen Verbände, man spart Zeit und Geld, aber es kann auch weniger auf die individuellen Anforderungen der Sportler eingegangen werden. Ob das Konzept also für den großen bayerischen Verband funktioniert war eine spannende Frage an diesem Wochenende. Und sie kann mit ja beantwortet werden, da alle Hirschauer mit einem guten Ski an den Start gingen.

Am Samstag galt es also für die Sportler Jonas Mendl, Fredericka Uschold, Moritz Bauroth und Jakob Lauerer nicht viel Zeit auf die Spitze zu verlieren und sich so in eine gute Ausgangsposition für das sonntägliche Rennen zu bringen. Bei Dauerregen, Plusgraden kämpften sie gegen die Uhr. Jakob Lauerer, seines Zeichens Bergfloh, kam mit den weichen Bedingungen super zurecht und lief über die 15 Kilometer lange Strecke in seinem bisher besten Saisonrennen auf Rang vier in der Altersklasse U20. Auch Jonas Mendl profitierte von der schweren Strecke und den Witterungsbedingungen und rannte ebenfalls zu Rang 4 in der Klasse U16.

Mit diesen guten Ausgangspositionen gingen sie motiviert ins Rennen am Sonntag. Mit einem guten Klisterski unter den Füßen nahmen die ihre Strecken in Angriff: 10 Kilometer für Jonas Mendl, der mit der Elften Tageszeit am Ende den Siebten Platz erreichte; 7,5 Kilometer für fredericka Uschold, die auf Platz 19 lief und knackige 20 Kilometer für Jakob Lauerer und Moritz Bauroth. Jakob hatte das Pech, sein eigenes Rennen laufen zu müssen – zu groß war der Vorsprung nach vorne und hinten. Trotz dieser Konstellation lief er ein tolles Rennen und erreiche mit der Siebten Tageszeit Gesamtrang 6, kurz vor Moritz Bauroth, der nach Platz Zehn am Samstag insgesamt Achter wurde.

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