Hirschauer erfolgreich bei Bayerischer

 

Am vergangenen Wochenende trugen der SC Aising-Pang und der WSV Aschau die Bayerischen Meisterschaften im Skilanglauf aus. Da auch das Chiemgau vom schneearmen Winter nicht verschont blieb, konnten die Wettkämpfe nicht wie geplant in Sachran ausgerichtet werden. Mit den Ersatzstrecken in St. Ulrich fanden die 400 Sportler im österreichischen Exil jedoch tolle Schnee- und Wettkampfbedingungen vor.

Nach der Anreise am Freitag ging es für 12 Hirschauer Sportler im Alter von 11 bis 20 Jahren zur Streckenbesichtigung. Die 2,5 Kilometer lange Runde, auf der auch regelmäßig Rennen des Continentalcups ausgetragen werden, war mit verschiedenen spielerischen Technikelementen aufgepeppt, die von allen Sportlern, auch den Herren- und Damenklassen, durchlaufen werden mussten.

Beim Einzelstartrennen am Samstag begann vom Start an der Kampf gegen die Uhr. Keine taktische Spielchen, sondern Vollgas. In der U12 machte Tobias Loos ein tolles Rennen und verfehlte in seiner ersten überregionalen Wettkampf das Podest nur knapp. Aber auch die Holzemdaille ist ein guter Anfang. „Bei meiner ersten bayerischen Meisterschaft bin ich Achter geworden und war damals mächtig stolz“, so Jakob Lauerer, der sich im 10-Kilometer-Rennen den Titel des bayerischen Meisters sichern konnte, „und in Anbetracht der starken Konkurrenz bin auch auf das heutige Ergebnis sehr stolz“. Emil Paul sorgte bei den Jungs in der U13 für die zweiter Hirschauer Goldmedaille – und das obwohl er kein reiner Speziallangläufer ist, sondern auch noch Skispringt.

Bei den Staffelrennen am Sonntag treten die Oberpfälzer traditionell gemeinsam mit dem Sportlern aus dem Skigau Bayerwald an. Auf einer knackigen 1-Kilometer langen Sprintrunde hatten sie Läufer wenig Zeit, sich zu erholen, bevor es zum zweiten (Schüler) beziehungsweise dritten Mal (Jugend) auf die Runde ging. „Es ist, wie wenn man Intervallläufe macht. Das Laktat schießt schnell hoch, aber man hat nur wenig Zeit sich zu erholen“. Gemeinsam mit ihren Partnern holten Jakob Lauerer (Herren) und Emil Paul (U12/U13) die Silbermedaille.

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