„Heimrennen“ am Arber erfolgreich absolviert

Das Deutschlandpokal Rennwochenende im Hohenzollernstadion am Arbersee war für alle beteiligten ein Erfolg.

Der SC Monte Kaolino konnte mit seinen zahlreichen Helfern mit denen er zum Rennen in den Bayerischen Wald angereist war wieder einmal seine Qualität als Veranstalter unter Beweis stellen. Wobei die Durchführung den Verantwortlichen schon im Vorfeld alles abverlangt hatte. So mussten für den Sprint am Samstag in die 1,6 Kilometer lange Strecke sage und schreibe sieben Technikelemente eingebaut werden. Hier wurde in einen Prolog die Startreihenfolge für die späteren Heats gelegt.

Die Strecke verlangte auch den Sportlern einiges ab. So ging es nach dem Start gleich in einen schweren Anstieg, in dem auch noch ein Bergauf- Slalom integriert war. Hier galt es als erster bei den Stangen zu sein um eine gute Ausgangsposition für die weiteren Hindernisse zu haben. Das folgte mit einem Bergabslalom an dem sich im Auslauf der Abfahrt zwei aufeinanderfolgende Bodenwellen anschlossen. Dort kam es aufgrund der harten Pistenverhältnisse und hohen Geschwindigkeiten auch zu einigen Stürzen, die aber allesamt glimpflich ausgingen. Im weiteren Verlauf folgten unter anderem noch Beinarbeitszonen und eine Sprungschanze.

Für die Hirschauer Sportler gab es mit dem 15. Gesamtrang in der U18 für Ella Paul ein gutes Ergebnis. Ist hier doch bemerkenswert, dass dies ein Doppeljahrgang von Läuferinnen aus 2004 und 2005 ist. In Ihrem Geburtsjahrgang 05 erreichte Paul den dritten Rang. in diesen gemischten Altersklassen ist es durchweg üblich, dass die älteren Sportler auch die vorderen Gesamtplätze belegen. Mit zunehmenden Alter der Athleten verschwinden diese Unterschiede.

Während die Rennen am Samstag noch bei eher festen Schneebedingungen absolviert werden konnten ging die Strecke am Sonntag bei den Langstreckenrennen aufgrund der starken Sonneneinstrahlung schon sehr früh auf. Dies machte die schweren und langen Strecken überdies noch einmal schwieriger. Jakob Lauerer- von Hause aus nicht im Sprintlager zuhause- kam dies aber sehr entgegen. Am Samstag hat er noch ausgesetzt. Aber im tiefen Geläuf am Sonntag spielte er seine Stärken gezielt aus und erreichte in der Herrenklasse einen sehr guten fünften Rang. Wobei der Medizinstudent den Sportprofis in seiner Klasse bis zur letzten Runde auf der 20 Kilometer Strecke  Paroli bieten konnte und den Anschluss nach ganz vorne erst am allerletzten Anstieg verlor.

Sein Vereinskamerad Jonathan Epp trat an beiden Tagen an. Sowohl im Klassik Sprint am Samstag wie auch im Distanzrennen belegte er mit Rang acht und Rang elf jeweils zwei gute Mittelfeldplatzierungen.

Ebenfalls in der Jugend U18 war Deniz Bothner gestartet.

Im Doppeljahrgang erreichte er im Sprint Platz 29 und im Distanzrennen Platz 31.

 

 

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